über uns

Die dokumentarfilmwoche hamburg wurde 2004 von Rainer Krisp und Rasmus Gerlach im 3001 ins Leben gerufen und bereichert die Hamburger Kulturlandschaft seitdem mit einem abwechslungsreichen und unterhaltsamen Filmprogramm. Als das einzige Festival in Hamburg und Umgebung, das sich auf den Dokumentarfilm spezialisiert hat, ist die Filmwoche ebenso einmalig als lokaler Treffpunkt für Dokumentarfilminteressierte wie als Plattform für die ansässige Filmkultur.

Die dokumentarfilmwoche hamburg zeigt sowohl kleine, abseitige und experimentelle Dokumentarfilme, die ohne Senderbeteiligung und Fördermittel entstanden sind, als auch Höhepunkte der deutschen und internationalen Festivalszene. Ein wichtiger Fokus liegt auch auf regionalen Produktionen. Von 2009 bis 2015 präsentierte die dokumentarfilmwoche hamburg das Wettbewerbsprogramm »direkt« mit dem Klaus-Wildenhahn-Preis.

2016 gab es mehrere Veränderungen im Festivalprogramm: Wir haben uns dazu entschieden, die Kunstform Dokumentarfilm nicht mehr länger in der Form eines Wettbewerbs zu präsentieren. Denn in der Vielfalt dokumentarischer Zugänge zur Wirklichkeit finden sich keine verlässlichen Kriterien für den objektiv besten Film. Zudem haben wir uns von der Unterteilung des Festivalprogramms in einzelne Sektionen getrennt.

Doch auch ohne unsere alten Sektionen möchten wir weiterhin inhaltlich und künstlerisch anspruchsvolle Dokumentarfilme zeigen. Filme, die mit ihrem gesellschaftskritischen Ansatz nicht allein nach inhaltlicher Aufklärung streben, sondern dokumentarische Formen finden, die eingeschriebene Codes hinterfragen und den Möglichkeitsraum des Dokumentarischen ausloten. Weiterhin richten wir unseren Blick auch auf das lokale Filmschaffen und zeigen dokumentarische Arbeiten über Hamburg oder von Hamburgern und zwar ganz gleich, ob es kleine Projekte, kurze Dokumentarfilme oder größere abendfüllende Produktionen von etablierten Filmemachern oder Produzenten handelt.

An die Stelle unserer gewohnten Sektionen traten deshalb ein internationales Filmprogramm ohne starre inhaltliche oder formale Begrenzung. Einen festen Platz darin behalten Arbeiten aus und über unsere Stadt – gebündelt in der Sektion Dokland Hamburg.

Neu in 2016 war die Reihe Positionen, in der wir gemeinsam mit Expert*innen aktuelle politische und ästhetische Tendenzen des Dokumentarfilms debattierten werden.

team dokumentarfilmwoche hamburg 2017

Thorkil Asmussen, Sebastian Bartosch, Annika Börm, Tim Gallwitz, Rasmus Gerlach, Felix Grimm, Lili Hartwig, Sam Heinrichs, Sebastian Hofer, Carsten Knoop, Julia Küllmer, Stefanie Ott, Lina Paulsen, Bernd Schoch, Claudia Wondratschke