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Zum 16. Mal lädt die dokumentarfilmwoche hamburg zum Visionieren und Diskutieren ein.
Unser Angebot: Ein Programm, das die Positionen des zeitgenössischen dokumentarischen Erzählens abbildet und aktuelle Themen aufnimmt. Unser Anspruch: Einen Raum zu schaffen, der nicht nur Bilder in Bewegung bringt, sondern auch Gedanken.

Dazu haben wir eine Vielzahl von Gästen eingeladen – Regisseur*innen, Wissenschaftler*innen und Grenzgänger*innen zwischen Theorie und Praxis. Unter ihnen Andreas Goldstein, Thomas Heise, Christoph Hübner, Rainer Komers, Kristina Konrad, Peter Mettler, Peter Sempel, Albert Serra, Kazuhiro Soda und Gabriele Voss. Jedes Screening wird begleitet von einem ausführlichen Publikumsgespräch.

Zum Auftakt widmen wir die Leinwand einer Ikone des deutschen Dokumentarfilms und einem langjährigen Wegbegleiter des Festivals:
In Gedenken an den im vergangenen Jahr verstorbenen Klaus Wildenhahn eröffnen wir mit dem Film »Freier Fall: Johanna K.« aus dem Jahr 1992, einem formal mutigen Porträt, das bis heute nichts von seiner Eindringlichkeit und Vitalität eingebüßt hat.

In die Ambivalenzen der DDR-Dokumentarfilmgeschichte führt unsere diesjährige Retrospektive. Walter Heynowski und Gerhard Scheumann bewegten sich in ihren Filmen zwischen Dokument und Propaganda. Sie verfolgten eine politische Agenda, schufen aber gleichzeitig dokumentarische Kunstwerke.

Das Wiedersehen lohnt sich!