Die Melancholie der Millionäre

Caspar Pfaundler (R/K), AUT 2018, 82 min, dt. OmeU

Die Erben-Generation packt aus. Dr. H. besitzt nun plötzlich ein Millionen schweres Mietshaus in der Wiener Innenstadt. Er hat es von seiner Tante, die nicht wirklich seine Tante war, geerbt und hat es nun mit alternden Kunst-Dandys bevölkert, die ihm bald ziemlich aufs Gemüt schlagen. So ist Dr. H. melancholisch geworden und möchte am liebsten seinem Leben ein Ende setzen. Doch er muß sich um seinen kranken Bruder kümmern, der nicht wirklich sein Bruder ist. Er hat ihn nach einem Herzinfarkt mit Hilfe eines Tierarztes aus dem Koma zurückgeholt. Der Filmemacher gibt seine anfängliche Zurückhaltung auf und fragt nach, verwendet keine Zwischenschnitte, keine Großaufnahmen, keine Reflektoren und kein Kunstlicht. Es entsteht eine dokumentarische Novelle, die mit sparsamsten Mitteln auskommt.

Achtung: Im Programmheft ist uns ein Fehler unterlaufen. Hier wurde angegeben, dass der Film im Metropolis läuft. Die Information auf dieser Seite (Lichtmess) ist richtig. 

 

LICHTMESS

Do 04.04.

21:00 Uhr

GAST: CASPAR PFAUNDLER