Kampuchea. Sterben und Auferstehen

Walter Heynowski (R), Gerhard Scheumann (R), Peter Hellmich (K), Horst Donth (K), Winfried Goldner (K), DDR 1980, 90 min, 35mm/DCP

 

Excercises

Walter Heynowski (R), Gerhard Scheumann (R), Peter Hellmich (K), DDR 1981, 9 min, 35mm/DCP

Neben den großen Zyklen über den Kampf der kommunistischen Brüder und Schwestern in Vietnam und Chile während und nach Allende, war Kambodscha der dritte politische Schauplatz, den Heynowski & Scheumann mit einer Vielzahl von Filmen verhandelten. „Was war in Kampuchea geschehen?“, steht als Frage zu Beginn von »Sterben und Auferstehen« und bezieht sich nicht nur auf das Land und die Verbrechen der Roten Khmer, sondern auf das politische System, unter dem all das passiert ist. Nie wieder sollte ein Film von Heynowski & Scheumann so vorsichtig und zaghaft seine Analyse der Geschichte vortragen, nie wieder sollte sich ein einfaches Gegenüber von Kapitalismus und Kommunismus vermitteln lassen. Vor diesem Hintergrund wirken die in Excercises dokumentierten Übungen traditioneller Tänze der Khmer von größter Traurigkeit durchzogen, die nicht nur die Waisen an der neueröffneten Schule für schöne Künste, sondern auch die Filmemacher hinter sich werden lassen müssen.

IRRITATIONEN

B-MOVIE

FR 05.04.

19:30 Uhr

© DEFA_Stiftung_Horst_Donth, Winfried_Goldner