Mirr

Mehdi Sahebi (R/K)
CH 2016, 90 min bunong/khmer OmeU

Seit vielen Jahren werden Kleinbäuer*innen in Kambodscha durch Großgrundbesitzer, unterstützt vom Militär, gewalttätig enteignet. Dieses Schicksal ereilt auch Sahebis Protagonist Binchey und seine Familie. Sie sind Mitglieder der ethnischen Minderheit der Bunong, ein schriftloses Volk, das unter Diskriminierung leidet. Der Existenzgrundlage beraubt, begibt sich Binchey mit seinem Motorrad auf die Suche nach einem freien Feld. Sahebi Mehdi inszeniert dies mit den Dorfbewohner*innen zusammen als epische Heldenreise und erzählt so die Geschichte eines Landraubs und seiner Folgen. Das Ergebnis ist ein vielschich-tiger Film, der versucht, die innere Sicht der Vertriebenen und deren Nöte zu beleuchten und gleichzeitig Fragen nach Formen der Widerständigkeit, der Ausdrucksmöglichkeiten und Repräsentation in den Mittelpunkt stellt.

METROPOLIS

DO 20.04.

18:30 Uhr

GAST: MEHDI SAHEBI

HAMBURGPREMIERE