METROPOLIS

SO 19.09.

12:45 UHR

GAST: GANZA BUROKO (PROTAGONIST), JORIS POSTEMA

PANEL + Q&A ZUM FILM 15 UHR 

Stop Filming Us

Joris Postema, NL 2020, 95 min, OmeU 

›Stop Filming Us‹ ist ein Film, der Fragen aufwerfen will, und die Art, wie er dies angeht, wirft neue Fragen auf: Worum es geht: Ein weißer niederländischer Filmemacher reist in die Demokratische Republik Kongo und trifft dort Schwarze kongolesische Künstler*innen und Filmemacher*innen. Er fragt sie, ob er, als Profiteur von aus der Kolonialgeschichte resultierenden Machtverhältnissen, im Kongo überhaupt einen Film machen sollte. Die Antworten sind alles andere als eindeutig positiv, doch der Film wird realisiert. Einmal will der Filmemacher wissen: „Habe ich heute etwas Neokoloniales gemacht?“ Triggerwarnung: Er hat! Aber hat er darüber hinaus auch einen postkolonialen Film gemacht? Begibt er sich bewusst in die Rolle des naiven weißen Künstlers, um genau an diesem Punkt demonstrativ zu scheitern? Wie geht die Geschichte dieser Begegnungen nach und außerhalb des Films weiter? Neben Fragen zum Einsatz von strategischem Essentialismus im Dokumentarfilm diskutieren wir genauer, welche Debatten der Film bislang ausgelöst hat. (mg)

Zu diesem Film und ›Journey Back Home‹ von Christian Scholz findet im Anschluss um 15 Uhr ebenfalls im Metropolis ein Panel und gemeinsames Q&A beider Filme statt.